Grundstück / Baugrundstück verkaufen Berlin

Hausbauer sind häufig bereits in frühen Stadien ihres Vorhabens gut informiert über zum Beispiel Baumaterialien, Dächer, Fenster und Türen sowie Badarmaturen und Kücheneinrichtungen. Ein wichtiges Thema, mit dem sich häufig erst später auseinander gesetzt wird, ist das Grundstück. Hier gibt es zahlreiche Aspekte, die für den Hausbauer wichtig sein können.

Will man ein Grundstück verkaufen (bzw. ein Baugrundstück verkaufen) lohnt es sich, auf diese Punkte entsprechend hinzuweisen, wenn das betreffende Grundstück hier Pluspunkte machen kann. Wie auch beim Hauserwerb, sollte potentiellen Käufern die Vorzüge möglichst passend und detailreich präsentiert werden, um ein sicheres und gutes Gefühl bzgl. des Erwerbs zu vermitteln. Hier geht es weniger um das Zurückhalten von negativen Eigenschaften, sondern vielmehr um das Herausstellen von positiven Dingen, die dem künftigen Besitzer zugutekommen.

Grundstück verkaufen: Berlin mit gutem Verkehrsnetz

Was für andere Immobilien gilt, gilt selbstverständlich auch für Grundstücke bzw. Baugrundstücke: die Lage ist ein entscheidender Faktor, wenn es um den Verkaufspreis geht. Hier spielen nicht nur das soziale und kulturelle Umfeld eine Rolle, sondern auch die Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz oder auch die Distanz bzw. die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes. Ist abzusehen, dass der Käufer beispielsweise beruflich regelmäßig auf Reisen ist, könnte auch die Nähe zum Fernverkehr eine Rolle spielen.

Die Lage kann bei einigen Grundstücken durchaus auch ein finanzielles Thema werden, wenn die Immobilie (in diesem Fall: das Grundstück, welches juristisch ebenfalls als Immobilie angesehen wird) außerhalb des S-Bahnrings oder sogar im Berliner „Speckgürtel“ liegt, also mit einer größeren Distanz zum Stadtzentrum. Auf die Bewohner kommen im Vergleich zu einem Wohnort im Zentrum dann höhere Preise beim Nahverkehr zu.

Ebenfalls von Bedeutung ist zudem die Infrastruktur, wie beispielsweise die Einrichtungen des täglichen Lebens, wie Supermärkte, Arztpraxen, Kindergärten und Schulen, oder auch Sportstätten, Musikschulen sowie Theater und andere Veranstaltungsorte des Kulturbetriebs. Hier sind im ungünstigen Fall nicht nur höhere Preise für den Nahverkehr für die Bewohner zu erwarten, sondern womöglich sogar die Anschaffung eines Zweitwagens. Gerade Familien können einige Erledigungen und Fahrten nur schlecht mit einem PKW bzw. mit Bus und Bahn erledigen.

Mittel- und langfristig sind dieses finanzielle Posten, die in die Kostenkalkulation mit eingerechnet werden müssen. Steht ein Baugrundstück bei einem Interessenten ganz offensichtlich „in Konkurrenz“ zu einem Grundstück weiter außerhalb, ist dieses eine gute Gelegenheit, auf diesen Umstand hinzuweisen.

Baugrundstück verkaufen: Berlin bei Lage und Preis im Vorteil

Die unmittelbare Infrastruktur des Baugrundstücks kann ebenfalls zu einem Thema werden, gibt es keinen Anschluss an die städtische Strom- und Wasserversorgung oder gibt es besondere baurechtliche Vorgaben. Eventuelle Wege- oder Leitungsrechte, die hier eine Rolle spielen könnten, sind beim Grundbuchamt verzeichnet. Gibt es beim Interessenten Zweifel bzgl. der Reinheit des Bodens, kann die Historie des Grundstücks beim Bauamt erfragt werden. Eventuelle Altlasten durch beispielsweise eine frühere industrielle Nutzung sind somit leicht zu erkennen bzw. auszuschließen. Ein aufwändiges und teures Gutachten kann durch die Einsicht der Unterlagen beim Bauamt oft vermieden werden.

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FAQ

  1. Welches sind die Zielgruppen für den Baugrundstück-Verkauf?

Im Grunde kommen für den Kauf zwei Zielgruppen infrage: Das sind zum einen Privatpersonen, die sich dort ein Eigenheim errichten möchten oder Bauträger, die das Haus bauen und anschließend weiterverkaufen. Für wen das jeweilige Grundstück am besten passt, entscheidet im Endeffekt die Größe des Grundes: Eine Fläche, auf die nur ein bis zwei Einheiten passen, ist für Privatpersonen bestens geeignet, wird es größer als das, sollte ein Projektentwickler dieses Vorhaben in die Hand nehmen.

  1. Welche Rolle spielt der Bodenrichtwert für den Verkauf?

Der Bodenrichtwert, der durchschnittliche Wert eines Bodens in einer bestimmten Lage, gibt Auskunft darüber, welche Preise bereits in der Vergangenheit erzielt wurden – so kann man einen guten Mittelwert erzielen. Normalerweise ist dies aber tatsächlich nur eine Annäherung, denn in der Realität liegt der Preis nicht selten 20% über oder unter diesem Wert. Denn natürlich spielen hier nicht nur der Bodenrichtwert, sondern auch einige andere Faktoren eine gewichtige Rolle.

  1. In welcher Relation stehen Bebaubarkeit und erzielter Verkaufspreis?

Einer dieser im zweiten Punkt erwähnter Faktoren ist mit Sicherheit die Bebaubarkeit. Je mehr Wohnfläche später einmal auf dem Gelände errichtet werden kann (reiner Schätzwert), desto höher ist der Verkaufspreis, den man erzielen kann. Der Schätzwert ist abhängig von den Baubestimmungen und der Grundflächenzahl, die angegeben ist. Vorsicht: Vielfach kann vorher nicht genau gesagt werden, wie es um die Bebaubarkeit steht. In diesem Fall sollte eine Bauvoranfrage gestellt werden. Das heißt: Sie als Besitzer reichen einige Vorschläge zur Bebauung beim Bauamt ein – daraufhin wird ein Bescheid ausgestellt, der Auskunft zur Bebauung gibt. Dieser ist drei Jahre gültig und ist rechtsverbindlich. Dieser kostet zwar und es kann mitunter etwas dauern, bis man ihn in den Händen hält, anschließend kann das Baugrundstück jedoch sehr viel leichter verkauft werden.

  1. Was genau tätigt der Notar, wenn ich ein Baugrundstück verkaufe?

Den Notar als auch die Kosten für eine Gutachtenerstellung muss der Verkäufer tragen. Erstere belaufen sich auf ca. 1,5 Prozent des Grundstückswertes. Nach der Erstellung des Gutachtens ist es für Käufer sehr viel leichter, sich ein angemessenes Bild des Grundstücks zu machen. Egal, ob das Grundstück nun an eine Privatperson oder ein Unternehmen verkauft wird: Ein Notar muss eingeschaltet werden, um den Verkauf rechtsverbindlich notariell beurkunden zu lassen. Außerdem ist er als Beratungsperson anzufragen und kann ebenfalls als Vermittler zwischen beiden Parteien fungieren. Zudem ändert er die Besitzverhältnisse – im Falle eines Verkaufs – im Grundbuch. Die Grundschuld wird ebenso eingetragen wie der Wert des Darlehens, falls man das Gelände mit Fremdmitteln erworben hat.