Denkmalgeschützte Immobilie als Kapitalanlage

Für unkundige Immobilienkäufer sind Objekte, die unter Denkmalschutz stehen, zunächst einmal nur kostspielig und umständlich. Die Denkmalschutz-Auflagen in Deutschland
sind vergleichsweise streng und lassen Immobilienbesitzern mitunter nur wenig Spielraum, wenn es um Instandsetzung, um Um- oder Ausbaumaßnahmen geht. Selbst einfache Reparaturen können kostspielig werden, wenn beispielsweise die Fassade betroffen ist, bei der die Einhaltung der Auflagen recht aufwendig sein kann.

Eine denkmalgeschützte Immobilie kann allerdings auch faszinierend sein – und vor allem eine gute Kapitalanlage. Hier lohnt es sich, mit einem kompetenten Partner zusammenzuarbeiten, der sowohl die Vorzüge als auch die Risiken einer Investition kennt. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Wir haben denkmalgeschützte Immobilien in unserem Portfolio, die eine krisensichere Anlage sind. Und sollte widererwartend kein Objekt Ihren Vorstellungen entsprechen, werden wir uns für Sie auf die Suche machen!

Denkmalgeschützte Immobilie: krisensichere Anlage

So streng die Auflagen für denkmalgeschützte Gebäude sind, so sehr setzt sich der Staat auch für den Erhalt dieser Bauwerke ein: Modernisierung sowie Wiederherstellung werden vom Fiskus stark gefördert, was die Objekte nicht nur auf emotionaler Ebene zu einem interessanten Anlageobjekt macht, sondern auch wirtschaftlich. Dank der Denkmalschutz-AfA (AfA=Absetzung für Abnutzung) gelten die Immobilien als krisensichere Anlageform und helfen zugleich beim Steuersparen.

Die Denkmalschutz-AfA bietet hervorragende Möglichkeiten, sich Steuervorteile für den eigenen Vermögensaufbau zu sichern. Hier gibt es hohe Abschreibungsmöglichkeiten, die sowohl Eigennutzern als auch Kapitalanlegern zugutekommen, die sich für den Erwerb einer Denkmalschutz-Immobilie entschieden haben.

Wer die Immobilie selbst bewohnt, kann zehn Jahre lang bei der Einkommensteuererklärung jeweils neun Prozent der Umbau- bzw. Erhaltungskosten geltend machen. Wer also selbst in das Objekt einzieht, kann über die Jahre 90 Prozent dieser Kosten steuerlich geltend machen.

Eine noch bessere Quote erreichen reine Kapitalanleger: Hier dürfen die vollen 100 Prozent der Erhaltungskosten abgeschrieben werden – und zwar ganze zwölf Jahre lang: in den ersten acht Jahren neun Prozent, in den verbliebenen vier Jahren jeweils noch sieben Prozent.

Steuern sparen mit Denkmalschutz-AfA

Es gibt allerdings zwei wichtige Punkte zu beachten: Zum einen kann die Denkmalschutz-AfA nur dann in vollem Umfang in Anspruch genommen werden, wenn das Objekt noch vor Beginn der Modernisierungs- bzw. Wiederherstellungsmaßnahmen erworben wurde. Wird also ein Objekt erworben, an dem bereits gebaut wird, sollten mögliche Ansprüche vorab genau geprüft werden. Zum anderen erhofft sich der Gesetzgeber durch die AfA-Regelung langfristige und nachhaltige Maßnahmen seitens des Eigentümers. So sollte eine Denkmalschutz-AfA innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erwerb nicht veräußert werden, denn ansonsten werden die bis zum Zeitpunkt des Verkaufs in Anspruch genommene Abschreibungen auf den Veräußerungsgewinn aufgeschlagen. Der Fiskus verlangt demnach eine entsprechend hohe Steuer.

Wer eine passende Immobilie findet und sich vorab gut informiert, hat mit einer denkmalgeschützten Immobilie eine gute Kapitalanlage, die krisensicher ist. Und in den meisten Fällen werden die Objekte zu richtigen „Herzensangelegenheiten“, die man ohnehin nicht so ohne weiteres veräußern möchte.

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine E-Mail: Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen auf Wunsch konkrete Objekte vor.

FAQ

  1. Ist eine energetische Modernisierung bei Denkmalschutzimmobilien möglich?

Die energetische Modernisierung ist nicht nur möglich, sondern auch ausdrücklich erwünscht. Als Investor sollte man aber wissen, dass dies nicht in jedem Fall einfach ist. Viele Immobilien unter Denkmalschutz müssen zunächst aufwendig restauriert werden, bevor sie auf den neuesten technischen Stand gehoben werden können. Auch architektonische Bauwerke erweisen sich oftmals nicht besonders sanierungsfähig, und wenn, dann nur unter einer großen finanziellen Last. Das lohnt sich jedoch, denn die Nachfrage nach diesen imposanten Gebäuden scheint unter Mietern nicht abzureißen. Auch die steuerlichen Vorteile sprechen dafür, sich diesem Aufwand anzunehmen.

  1. Wie steht es um die steuerlichen Vorteile, wenn die Immobilie wieder verkauft wird?

Sollten Sie sich für einen Wiederverkauf der Immobilie entscheiden, sind alle Gewinne, die Sie aus diesem ziehen, nach 10 Jahren steuerfrei. Die derzeit herrschende Abgeltungssteuer (25%) auf die Kapitalerträge von Anlageobjekten, wie es bei anderen Immobilien der Fall ist, gibt es bei den Denkmalschutzimmobilien nicht. Aus diesem Grund ist es dann auch nicht verwunderlich, warum Investoren gezielt nach Denkmalschutzimmobilien Ausschau halten – diese werden saniert und nach 10 Jahren wieder veräußert. Die so erzielten Gewinne sind beträchtlich und können mit keiner anderen Geldanlage verglichen werden.

  1. Zinsen und Denkmalschutzimmobilien – wie verträgt sich das?

Für private Kapitalanleger und für Investoren ist es gleichermaßen ratsam, dass derzeit herrschende, historische Zinstief zu nutzen und sich jetzt gezielt auf die Suche nach passenden Denkmalschutzimmobilien zu machen. Zwar sind in Metropolen wie München die Preise nahezu astronomisch, jedoch ist es jetzt sehr viel erträglicher, zu investieren. Warum? Die Zinsen sind massiv gesunken und heben damit die überproportional gestiegenen Preise wieder auf. Natürlich kann man hierbei auch die dazu erhöhten Mieten nutzen. Wer sich für den Kauf einer Denkmalschutzimmobilie entscheidet, der wird auch durch die Mieteinnahmen, die vielfach den Zins noch übertreffen, Gewinne machen und somit das verwendete Einlagekapital schnell wieder erwirtschaften. Das ist auch der Punkt: Es geht um eine rasche Wiederherstellung des eingesetzten Geldes. Das passiert genau jetzt, wenn Zinsen auf einem Niedrigstand stagnieren.

  1. Ich habe mich für den Kauf entschieden. Wie gehe ich nun weiter vor?

Natürlich steht die Finanzierung beim Kauf einer Denkmalschutzimmobilie im Vordergrund. Man sollte sich am besten vorab ausführlich und bei verschiedenen Quellen informieren: Welche Lage, welche Stadt wird einem nahegelegt? Wie sind die Infrastruktur und die Klientel in dieser Umgebung? Ist dies alles durchdacht, hat man eine Immobilie bereits angesehen und den Kaufvertrag unterzeichnet, ist es nun wichtig bzw. verpflichtend, einen Notar einzuschalten. Dieser beglaubigt den Kauf urkundlich. Dabei obliegt es Ihnen, wen Sie für diese Aufgabe einsetzen möchten. Entscheidend ist, dass dies vollzogen wird.

Weiterführende Informationen:

Denkmalschutzimmobilien Berlin

Denkmalschutzimmobilien Potsdam

Denkmalschutzimmobilien Leipzig

Denkmalschutzimmobilien Rügen

Warum Denkmalschutzimmobilien?

Häufig gestellte Fragen