Eigentumswohnung verkaufen Berlin

Nicht nur in Berlin liegen Eigentumswohnungen als Wertanlage hoch im Kurs. Schließlich können die Immobilien nicht nur selbst bezogen, sondern auch vermietet werden – und finanzieren sich damit zum Teil selbst. Wer seine Eigentumswohnung veräußern möchte, wird in Berlin keine Probleme haben. Allerdings macht es auch bei der vergleichsweise großen Nachfrage durchaus Sinn, sich einen kompetenten Partner an die Seite zu holen. Der Immobilienmarkt an der Spree ist lebendig und mitunter recht unübersichtlich.

Die Marktlage ändert sich in Berlin nach wie vor noch ziemlich schnell. Stadtbezirke, die gestern noch als eher solide und langweilig galten, gehören morgen womöglich schon zu den „In-Vierteln“, die sowohl bei Berliner als auch bei Auswärtigen beliebt sind. Diese Entwicklungen des Immobilienmarktes in Berlin sollte man möglichst voraussehen, um einen guten und marktgerechten Preis für die eigene Wohnung erzielen zu können.

Eigentumswohnung verkaufen: Berlin mit Vor- und Nachteilen

Ein Nachteil des Berliner Marktes liegt für Verkäufer in der Vielfalt, aus der die Interessierten wählen können. Das große Angebot kann durchaus wählerisch machen und so ist es für Verkäufer in Berlin besonders lohnenswert, die Vorzüge der eigenen Immobilie nicht nur gut herauszuarbeiten, sondern auch auf potentielle Käufer anzupassen. Ein versiertes Immobilienunternehmen hat hier viel Erfahrung und erstellt ein Exposé, bei dem die Akzente an genau den richtigen Stellen gesetzt werden.

Bei der Präsentation und Annoncierung einer Eigentumswohnung in Berlin kommt es ganz besonders darauf an, die Interessen und Bedürfnisse der Zielgruppe zu berücksichtigen. Jede Immobilie hat Vor- und Nachteile, die gegenüber den Interessierten gut gewichtet werden müssen. Hier geht es weniger um die Zurückstellung der Nachteile sondern vielmehr um ein Aufzeigen von Möglichkeiten für den neuen Besitzer sowie eine Darstellung, die Lust auf mehr macht. Bei einer fundierten Immobilienpräsentation geht es schließlich nicht nur um Fakten, sondern auch um Leidenschaft und Verve.

Die Vorzüge und Nachteile einer Eigentumswohnung definieren die Zielgruppe, für die die Immobilie infrage kommt. Wichtig sind hier beispielsweise

– Lage der Eigentumswohnung
– Anbindung an das örtliche Verkehrsnetz – öffentliche Verkehrsmittel, Nähe zu Verbindungsstraßen
– Lage der Eigentumswohnung innerhalb der WEG – Stockwerk, Hinterhaus oder Vorderhaus
– Grundriss der Wohnung
– Parkmöglichkeiten
– Kaufpreis

Bei einer Immobilie, die der Käufer vermieten möchte, spielen zudem Mieterträge, bisherige Mieterwechsel (sowie die Gründe bei häufigen Wechseln) und Leerstandsquote eine Rolle.

Eigentumswohnung verkaufen: Berlin ein lebendiger Markt

Die Energieeffizienz sowie der Allgemeinzustand der WEG-Anlage sind für potentielle Käufer ebenfalls interessant. Informierte Interessierte möchten hier wissen, mit welchen laufenden Kosten und mit welchen Folgekosten zu rechnen ist.

Neue und hochwertige Fenster und Türen sind für die Energieeffizienz einer Eigentumswohnung natürlich von Vorteil. Je weniger Heizenergie verloren geht, desto niedrigen die Heizkosten.

Hat die WEG, also die übrigen Besitzer des Wohnhauses bzw. der Wohnanlage, keinen Reparatur- oder Sanierungsstau zugelassen, ist dieses ebenfalls ein großes Plus, welches beim Verkauf erwähnt werden sollte. Eine neue Heizanlage oder ein neues Dach verursachen schließlich Kosten, die für jede WEG-Partei schon mal vierstellig werden kann.

Fallen dem Käufer versteckte Baumängel auf, wird dieses in der Regel als Vertrauensbruch gewertet, der den Preis der Immobilie nicht nur deutlich drückt, sondern einen Verkauf auch verhindern kann. In den meisten Fällen ist es somit sinnvoll, offen und ehrlich mit Mängeln umzugehen, um eine faire Verhandlung zu ermöglichen, bei der ein zufriedenstellendes Ergebnis für möglichst beide Seiten zustande kommt. Bei dem gefragten Immobilienmarkt in Berlin wird der Verkäufer hier sicherlich nicht zu kurz kommen.

FAQ

  1. Auf was gilt es besonders bei einer Eigentumswohnung zu achten?

Generell gesagt ist die Eigentumswohnung eine Altersvorsorge und eine sehr sichere Geldanlage. Aus diesem Grund sollte von Anfang an alles nach genau Ihren Wünschen passen und vorhanden sein. Vor allem die Lage ist das A und O bei einer Immobilie, insbesondere als Eigentumswohnung. Denn wer nicht sofort dort einziehen möchte, sondern die Wohnung zunächst vermietet, kann durch die Einnahmen bereits alle Ausgaben tilgen und nach und nach Gewinne einfahren. Aus diesem Grund sollte die Bleibe dauerhaft vermietet sein – und das gelingt am besten in einem gut gelegenen Orts- oder Stadtteil mit herausragender Infrastruktur, Einkaufsmöglichkeiten und kurzen Wegen.

  1. Wie sollte die Eigentumswohnung im Inneren aussehen?

Selbst, wenn alles außerhalb der Wohnung perfekt ist – vieles kann in den Innenräumen oder dem Grundriss nicht stimmen. Das wiegt für die meisten potentiellen Interessenten genauso viel, wenn nicht sogar noch etwas mehr. Deshalb sollte man sich bereits bei der Besichtigung genau überlegen, ob die Ausstattung, so vorhanden, zeitgemäß ist, wie der Zuschnitt insgesamt ausfällt und ob der Preis dafür und im Allgemeinen dafür angemessen ist.

  1. Was und wie erwirbt man mit einer Eigentumsimmobilie tatsächlich?

Im ersten Moment erscheint diese Frage absurd: Man kauft die Wohnung. Aber damit nicht genug. Denn wer sich eine Eigentumswohnung zulegt, erwirbt zudem auch Miteigentumsanteile an einem Grundstück und dem darauf stehenden Gebäude. Dieses ist zumeist in mehrere „Wohnungs-Eigentumsrechte“ eingeteilt.

Um auf das „Wie“ zu antworten: Es gibt ganz unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten, die je nach Person und Kapital ausfallen können. Durch ein Annuitätsdarlehen tritt ein langfristiges Darlehen ein, das mit festen als auch variablen Zinsen angelegt sein kann. Auch ein Bausparvertrag oder mithilfe von Prämien für eine Kapital-Lebensversicherung helfen bei der Finanzierung der Eigentumswohnung.

  1. Wie geht man vor, wenn man die Eigentumswohnung erworben hat?

Zunächst einmal sind Sie zu beglückwünschen, die passende Eigentumswohnung gefunden zu haben und damit in ein großes Stück Sicherheit für die Zukunft investiert zu haben. Sie haben die Besichtigung sowie mögliche Renditemöglichkeiten als auch die Finanzierung abgeklärt und abgeschlossen. Jetzt ist der Gang zu einem Notar unausweichlich, der den Übergang der Wohnung in Ihren Besitz notariell bestätigt. Nun stellt sich die Frage, ob Sie selbst einziehen möchten oder die Wohnung zunächst einmal weitervermieten wollen. Trifft Letzteres auf Sie zu, dann geht es jetzt um die Wahl des passenden Mieters. Dieser kann über Anzeigen im Print- oder Onlinebereich am schnellsten gefunden werden. Der Einzug wird dann ebenfalls in einem Mietvertrag festgehalten.