Berlin will Wohnungsbau vorantreiben

In Berlin sind bis zum Jahr 2025 knapp 140.000 neue Wohnungen nötig, um den steigenden Bedarf zu decken und die Mietentwicklung in der Hauptstadt zu dämpfen. Wie der Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) jetzt ankündigte, sieht der Stadtentwicklungsplan Wohnen vor, dass etwa 10.000 neue Wohneinheiten pro Jahr entstehen, berichtet die Süddeutsche Zeitung in ihrer Online-Ausgabe.

„Besonderer Handlungsdruck“

„Wir haben einen besonderen Handlungsdruck durch den prognostizierten Bevölkerungszuwachs“, erklärte Müller. So wird vermutlich die Einwohnerzahl in der Hauptstadt bis zum Jahr 2030 um etwa 250.000 Menschen auf ca. 3,75 Millionen Einwohner steigen. Derzeit leben rund 3,5 Millionen Menschen in Berlin. Der Plan Wohnen beschreibt die Ziele, Anforderungen und die Flächen, auf denen gebaut werden soll.

Im Grunde kann Berlin diese Aufgabe bewerkstelligen, denn die Stadt hat Flächen für rund 200.000 neue Wohnungen, so der Senator. Das Problem sei allerdings, dass größere Areale, die hierfür infrage kommen, erst in sieben oder zehn Jahren zur Verfügung stünden. Deshalb sei in nächster Zeit nicht mit einer Entspannung der derzeit angespannten Lage im Innenstadtbereich zu rechnen, teilte Müller mit.