Denkmalgeschützte Immobilien als wertvolle Investition

fotolia #91862730 | Urheber: silbertaler

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Denkmalgeschützte Objekte bieten optimale Voraussetzungen, um eine Immobilie als Kapitalanlage zu nutzen oder mittelfristig für den Verkauf in Berlin zu sanieren. Es ist vor allem der historische Charme, der Käufer und Mietinteressenten anzieht. Diesen zu erhalten, hat jedoch seinen Preis. Allerdings lassen sich mit der Investition in denkmalgeschützte Wohnimmobilien Steuerentlastungen und Förderungen sichern. Beim Verkauf denkmalgeschützter Immobilien lassen sich durch einen Makler in Berlin höhere Preise erzielen.

Wann ist eine Immobilie denkmalgeschützt?

Diese Einstufung obliegt dem Amt für Denkmalschutz und führt zu einer Aufnahme in die Denkmallisten. Die Kriterien für die Einstufung einer Immobilie als Denkmalimmobilie werden durch das Denkmal-Schutz-Gesetz (DSchG) geregelt und variieren von Bundesland zu Bundesland. In der Regel können Immobilien als denkmalgeschützt eingestuft werden, wenn sie beispielsweise Zeugen einer gesellschaftlichen Entwicklung sind, also die Baukunst und Lebensweise einer bestimmten Epoche widerspiegeln. Es wird bei der Einstufung genau geprüft, inwieweit die Erhaltung des Bauwerkes eine historische oder gesellschaftliche Bedeutung hat und ob der Erhalt dem öffentlichen Interesse dient. Mit der Einstufung als Baudenkmal gilt eine Immobilie nach §3 DSchG als erhaltungswürdiges Denkmal.

Dies bedeutet, dass bei der Sanierung einer Denkmalimmobilie, um sie als Wohnraum nutzen zu können, einige Vorschriften und Regelungen zu beachten sind. Dabei gilt grundsätzlich, dass sowohl die Struktur als auch die Aussagekraft der Immobilie erhalten werden müssen. Eine solche Einschätzung durch die zuständige Behörde ist stets eine Einzelfallentscheidung.

fotolia #52165401 | Urheber: Kara

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Energieeffiziente Sanierung

Vor dem Verkauf von denkmalgeschützten Immobilien in Berlin stellen bauliche Maßnahmen, die der Energieeinsparung dienen sollen, eine besondere Herausforderungen dar. Aufgrund von Zierfachwerk oder besonderen Stuckfassaden kommt bspw. eine Außendämmung oftmals nicht in Frage. Auch der Austausch alter Fenster mit neuen, wärmeisolierenden Fenstern muss gesondert genehmigt werden. Daher sind die gesetzlichen Anforderungen zum Wärmeschutz bei Baudenkmälern weniger streng und Besitzer sind von der Pflicht zum Energieausweis befreit.

Förderung der Sanierung von Denkmalimmobilien

Durch Mittel der jeweiligen Landeshaushaltsstelle kann eine Denkmalimmobilie nach §29 DSchG gefördert werden. Seit 2012 ermöglicht die KfW-Bankengruppe eine erleichterte Förderung für die Sanierung denkmalsgeschützter Immobilien. Besitzer von Baudenkmälern können von zinsgünstigen Darlehen und Investitionszuschüssen profitieren, die sowohl Komplettsanierungen als auch Einzelmaßnahmen auf Basis des KfW-Effizienzhaus-Denkmal-Standards unterstützen.

Steuerliche Erleichterungen bei denkmalgeschützten Wohnimmobilien

Ganz gleich ob die Denkmalimmobilie selbst genutzt oder über einen Makler in Berlin vermietet werden soll, profitieren Besitzer von steuerlichen Vorteilen. Erhaltungsmaßnahmen am Baudenkmal und Arbeiten am Objekt, die das Gebäude bewohnbar bzw. benutzbar machen, können in der Einkommensteuererklärung abgeschrieben werden:

  • Von den denkmalrelevanten Kosten können Selbstnutzer über zehn Jahre lang jährlich 9 % geltend machen.
  • Werden Objekte vermietet, kann der Sanierungsaufwand über zwölf Jahre abgeschrieben werden; davon acht Jahre mit je 9 % und vier Jahre mit 7 %.

Denkmalimmobilien als Prestige-Objekt

Staatliche Förderungen und steuerliche Vorteile sind nicht die einzigen Aspekte, die Investition in eine Denkmalimmobilie lohnenswert machen. Es ist vor allem die Lage, die für ein denkmalgeschütztes Wohnhaus spricht. Die meisten dieser Immobilien befinden sich in bevorzugten, zentralen Wohngebieten, die besonders bei gutverdienenden Stadtbewohnter sehr beliebt sind. Hinzu kommt der repräsentative Charakter einer denkmalgeschützten Immobilie etwa in Berlin, der ihren Verkauf für Makler und Kunde gleichermassen interessant macht.

Fazit

Der Erwerb einer Denkmalimmobilie über einen Makler in Berlin erfordet Zeit, Investitionen und Sachverstand, um das Baudenkmal in seinem alten Glanz erstrahlen zu lassen. Förderungsmöglichkeiten und steuerliche Vorteile machen den Erwerb eines Baudenkmals jedoch als Investmentimmobilie zur Vermietung oder für den späteren Verkauf in Berlin sehr attraktiv. Als historisches, saniertes Baudenkmal unterliegt diese Kapitalanlage nicht nur der generellen Sicherheit von Immobilienbesitz, sondern auch der besonderen Wertsteigerung. Hohe Mieteinnahmen und ein vielversprechender Wiederverkaufswert entlohnen ebenso für die Mühen der Sanierung wie der Stolz darauf, ein Stück Geschichte auch für nachfolgende Generationen zu bewahren.