Immobilien-Boom: Preise steigen auch in Vorstädten

Die Immobilienmärkte in Berlin und anderen deutschen Großstädten ziehen weiter kräftig an, doch inzwischen hat der Boom auch die Randbezirke und Vorstädte erreicht. Vor allem die Regionen rund um die wirtschaftsstarken Metropolen Deutschlands verzeichnen starke Preisanstiege. Die regionalen Unterschiede sind allerdings enorm, die Preisentwicklung in Berlin und dem Brandenburger Umland fällt im bundesweiten Vergleich noch moderat aus – zumal die Region national und international derzeit einen exzellenten Ruf genießt.

Größte Anstiege in Berlin und Potsdam

Im stadtweiten Durchschnitt sind derzeit 6,70 Euro pro Quadratmeter zu zahlen, berichtet Focus-Online unter Berufung auf einen Bericht der F+B-Immobilienberatung. Demnach mussten vor fünf Jahren noch 5,60 Euro gezahlt werden, was einer Mieterhöhung in diesem Zeitraum von rund 20 Prozent entspricht. Im nach wie vor ebenfalls sehr beliebten Potsdam gab es in den letzten fünf Jahren ein Plus bei den Mieten von knapp 16 Prozent (von 6,30 Euro auf 7,30 Euro). Etwas geringere Veränderungen gab es beispielsweise in Bernau und Hennigsdorf bei Berlin. Während es in Bernau einen Preisanstieg von 13,5 Prozent gab, lag dieser in Hennigsdorf noch bei immerhin gut sieben Prozent. Allerdings gibt es auch im Großraum Berlin Regionen, in denen die Preise stagnieren. In Oranienburg liegt der Quadratmeterpreis seit 2007 zum Beispiel nahezu unverändert bei 6,30 Euro.