Kombinierte Wohn- und Geschäftshäuser im Kommen

Die Eurokrise hält den deutschen Immobilienmarkt weiter ordentlich auf Trab. Anleger aus dem In- und Ausland suchen nach einer sicheren Anlage und werden oftmals in den Großstädten fündig – zu Recht, wie fast alle Fachleute einhellig versichern.  Immer gefragter sind dabei kombinierte Wohn- und Geschäftshäuser, berichtet das Manager Magazin online.

Demnach wurden im vergangenen Jahr mit Objekten, die Geschäfts- und Wohnfläche unter einem Dach vereinen, im gesamten Bundesgebiet rund 20,4 Milliarden Euro umgesetzt. Im Jahr zuvor waren es noch rund 17 Milliarden Euro. Neben den Metropolen seien auch Standorte mit guter wirtschaftlicher und soziodemografischer Entwicklung interessant geworden, so der Bericht. Dieses seien unter anderem Hochschulstandorte wie Bonn, Weimar und Kiel.

Die generellen Preisanstiege in Deutschland sind auf den Bevölkerungszuwachs sowie den niedrigen Zuwachs an Neubauten zurückzuführen, so das Magazin. Am schwunghaftesten ist demnach immernoch der Markt in Berlin, eine Belebung des Marktes gäbe es aber auch in zum Beispiel Kiel und Bremen.