Mehrfamilienhäuser: Heizungen oftmals veraltet

In deutschen Wohnimmobilien ist ein Großteil der Heizungsanlagen veraltet. Dieses berichtet „Die Welt“ unter Berufung auf eine Analyse des Energiedienstleisters Techem. Demnach sind über 40 Prozent der Heizungen 20 Jahre alt und älter. Techem hatte die Energieausweise von 100.000 Mehrfamilienhäusern in ganz Deutschland analysiert.

„Seit 1977 ist der Energieverbrauch in den deutschen Haushalten um die Hälfte gesunken, doch seit 2008 beobachten wir witterungsbereinigt eher eine Stagnation“, sagte Techem-Chef Hans-Lothar Schäfer in dem Bericht. „Dieser Trend zeigt, dass die energetische Gebäudesanierung bisher nicht ausreicht, um auch die gewünschten Klimaziele zu erfüllen.“ Um den Verbrauch weiter zu senken, müssten mehr Heizungsanlagen erneuert werden.

Die Mehrheit der Deutschen lebt derzeit in eigenem Wohneigentum und ist damit selbst verantwortlich für die Heizungsanlage. 51 Prozent aller deutschen Bürger besitzen nach jüngsten Erhebungen ein eigenes Haus oder eine eigene Wohnung.