Mieten steigen in Berlin auf Rekordniveau

In Berlin sind die Mieten im vergangenen Jahr so stark gestiegen wie seit 20 Jahren nicht mehr. Das berichtet das Online-Portal „Immobilien – News und Info“ unter Berufung auf den Wohnungsmarkt-Report 2013 der börsennotierten GSW Immobilien AG aus Berlin. Im letzten Jahr sind die Netto-Kaltmieten in Berlin demnach von durchschnittlich 6,59 Euro pro Quadratmeter (2011) auf 7,50 Euro (2012) angestiegen.

Laut Studie liegen die Mieten in der Hauptstadt damit im Mittel mehr als 13 Prozent höher als noch im Vorjahr. Nach wie vor sind vor allem die Wohnungen in Innenstadtlagen gefragt. Aber auch andere Bezirke ziehen sukzessive nach. Der beliebteste Bezirk ist nach wie vor Mitte mit fast 7.000 neuen Einwohnern in 2012. Auf Platz zwei liegt der „neue“ Szenebezirk Neukölln mit rund 5.900 Zugezogenen.

Erst vor zwei Tagen hatte der Immobilienverband Deutschland (IVD) prognostiziert, dass die Mieten in Deutschland derzeit inflationsbereinigt günstiger als noch vor zwanzig Jahren seien. Für Berlin stimmt dieses jedenfalls nicht.

Bei den Kaufpreisen für Eigentumswohnungen ist Berlin inzwischen ebenfalls spitze. Die größten Preissprünge gab es in den letzten 12 Monaten an der Spree und in München.