Wowereit fordert: Immobilien „lieber auch mal liegen lassen“

Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) hat auf die starken Veränderungen des Immobilienmarkts in der Hauptstadt reagiert und die selbstverwalteten Stadtbezirke angemahnt, beim Verkauf von kommunalen Immobilien mehr Verantwortungsgefühl walten zu lassen. Dieses berichtet die Online-Ausgabe der Berliner Morgenpost.

Immobilien, die in Besitz der Bezirke seien und Potential für Ideen und Ansätze hätten, sollte man „lieber auch mal liegenlassen „, so Wowereit im Kulturausschuss. Der SPD-Politiker ist zugleich auch Kultursenator der Stadt. Wowereit verwies auf die neue Liegenschaftspolitik der Stadt, wonach Immobilien oder Liegenschaften nicht immer zum Höchstgebot verkauft werden müssen, wenn beispielsweise eine kulturelle Nutzung möglich ist. „Warum nicht nur den Verkehrswert nehmen oder auch mal null“, fragte er.