Wohnung verkaufen Berlin

Ganze 12 Bezirke umfasst das Berliner Stadtzentrum mit seinen fast 3,5 Millionen Einwohnern. Nimmt man die komplette Metropolregion, sind es schon über 6 Millionen Einwohner, die sich auf die zahlreichen Wohngegenden mit ihren unterschiedlichen Eigenarten und Vorzügen verteilen.

Der Immobilienmarkt im Großraum Berlin ist enorm und gehört nicht nur zu den größten, sondern auch zu den abwechslungsreichsten und spannendsten in Europa. Kein Wunder, dass Investoren aus dem In- und Ausland den Berliner Wohnungs- und Häusermarkt im Blick haben, denn bei der Vielfältigkeit und der Masse der Angebote ist ein gutes Geschäft immer wieder möglich – sowohl für Käufer, als auch für Verkäufer.

Berlin ist mit seinen vielen Facetten und kulturellen Eigenarten nicht nur in Deutschland eine Besonderheit. Fast jeder findet an der Spree einen Stadtteil, der ganz nach seinem Geschmack ist. Während zum Beispiel in Charlottenburg häufig ein gehobenes Wohn-Niveau zu finden ist, gibt es in Wilmersdorf viele Haushalte, die sich zur Bürgerlichen Mitte zählen. Entsprechend darauf ausgerichtet sind die Infrastruktur, das Sport- und Freizeitangebot und die Einkaufsmöglichkeiten. In Berlin-Mitte, Kreuzberg und Prenzlauer Berg sind wiederum viele Kreative und Kultur-Fans zuhause, während in Friedrichshain viele junge Leute leben.

Wohnung verkaufen in Berlin: Erfahrung gefragt

Die Größe und Vielfalt des Marktes in Berlin hat auch seine Tücken. Selbst Berliner können in der sich weiterhin rasant entwickelnden Stadt oft nicht mehr richtig einschätzen, welche Stadtteile in den kommenden Jahren „in“ sein werden und welche nicht. Auch die soziokulturellen Unterschiede, also die vorherrschenden kulturellen und sozialen Vorlieben und Interessen der Bewohner, verschieben sich immer wieder.

So galt direkt nach dem Mauerfall der Prenzlauer Berg als attraktiverer Bezirk für Kunstschaffende und Studenten. Der Stadtteil galt als wild und aufregend und damit als attraktiv. Nachdem die Mieten entsprechend anzogen, wurde plötzlich Neukölln als der neue Szene-Bezirk für junge Kreative gehandelt. Der vormalige „Schmuddel-Bezirk“ im Berliner Stadtzentrum ist an einigen Ecken inzwischen allerdings ebenfalls recht kostspielig geworden, so dass der Berliner Norden derzeit als Geheimtipp gehandelt wird.

Berliner Immobilienmarkt: Trends rechtzeitig erkennen

Sowohl als Käufer als auch als Verkäufer ist es wichtig zu wissen, wie sich Berlin entwickelt und wohin die Trends gehen. Der Mietspiegel gibt lediglich den Ist-Zustand wieder. Hier geht es nicht nur um die Preisentwicklung, sondern auch um die zu erwartende Nachbarschaft. Wer eine eher ruhige und beständige Wohngegend sucht, wird einem Stadtteil, der sich womöglich zu einem Anziehungspunkt für junge Leute und Touristen entwickelt, nicht glücklich. Verkäufer sollten wiederum einen positiven Trend der betreffenden Wohnlage erkennen können, um den Preis entweder anzupassen, oder um mit dem Verkauf noch zu warten.

Entscheiden Sie sich für einen kompetenten und fachkundigen Partner auf dem Berliner Immobilienmarkt. Wir kennen uns im gesamten Stadtgebiet aus und sind mit unserem Service sowie unserem Angebot auf das gehobene Segment ausgerichtet. Nehmen Sie Kontakt zu uns auf: Wir beraten Sie gerne.

FAQ

  1. Wie verkaufe ich meine Wohnung am schnellsten?

Es ist wichtig zu wissen, welche Vorstellungen man in diesen Verkauf investiert. Das heißt: Wie hoch soll der Verkaufspreis ausfallen, ist dieser realistisch? Am besten ist in diesem Fall eine Einschätzung des tatsächlichen Werts durch einen unabhängigen Sachverständigen. So kann man nicht nur den Verkauf genau planen, sondern auch seine eigene Zukunft. Denn so weiß man genau, mit wie viel Geld zu rechnen ist. Sind die notwendigen Unterlagen alle beisammen (Mietverhältnis, Lageplan, Betriebskosten, Energiepass, Baubeschreibungen,…)? Je detailreicher und genauer Ihre Angaben und Vorlagen sind, desto eher kann die Wohnung im Normalfall verkauft werden.

  1. Kann die Wohnung auch trotz Maklerauftrag selbst verkauft werden?

Das geht natürlich, ist aber nur in den seltensten Fällen sinnvoll. Warum? Weil zunächst einmal die Courtage für den Makler trotzdem fällig wird und man sich so zusätzlich Arbeit macht. Außerdem sind insbesondere diejenigen Verhandlungen nicht immer leicht zu führen, die man mit den engsten Verwandten oder Freunden hat. Vielfach lässt man sich hierbei auf einen Preis ein, den man selbst gar nicht eingehen würde – es ist ein reiner Freundschaftsdienst. Ein Makler ist die unabhängige dritte Person, die mit Erfahrung und Wissen in der Branche punkten kann. Ebenso weiß dieser auch zumeist mehr über die Gegend als auch die Nachfrage und die Vermietungssituation dort.

  1. Welche Fehler kann man beim Verkauf der Wohnung machen?

Es gibt zumeist zwei große Dinge, die man falsch machen kann. Zum einen ist es häufig sehr verlockend, vor allem in Gegenden mit hoher Nachfrage, dass man absichtlich mehr verlangt, als vorher angegeben oder abgesprochen. Dies ist jedoch nur in den seltensten Fällen zielführend, denn wer sich selbst und seine Immobilie überschätzt, der bleibt am Ende mit großer Wahrscheinlichkeit auf dieser sitzen. Vor allem dann, wenn die Wohnung bereits länger auf dem Markt zu finden ist, sind nicht nur Experten gewarnt, sondern bald auch Laien – und nehmen davon Abstand. Denn nicht nur die Annahme eines zu hohen Preises, sondern auch andere Unannehmlichkeiten werden gerüchteweise erzählt. Zum Schluss muss der Besitzer den Preis dann so weit senken, dass kaum mehr Gewinn übrigbleibt.

Der andere Fehler ist das Verschweigen von Mängeln – was absolut verboten ist! Denn natürlich kann das auch zu einem schnelleren Verkauf führen, sollte aber unter keinen Umständen gemacht werden, denn das kommt mit Sicherheit früher oder später in verstärkter Form auf einen selbst zurück.

  1. Sind die Verkaufsvorbereitungen aufwendig?

Ganz klar: Ja! Für das oben erwähnte Gutachten müssen zunächst alle relevanten Informationen rund um das Verkaufsobjekt zusammengetragen werden. Diese sollten in ihrer Vollständigkeit vorliegen – bei vielen eigenen Umzügen oder unterschiedlichen Ordnern nicht immer ein leichtes und schnelles Unterfangen. Wer diese neu im Bauamt anfordern muss, sollte dies weit im Voraus machen, denn diese bearbeiten sehr oft sehr viele Anträge. Am besten ist es dabei, eine eigene Verkaufsmappe anzufertigen, die man Interessenten unmittelbar vorlegen kann. Neben einem gültigen Energieausweis (dieser ist seit Kurzem verpflichtend) können dort auch die Preise als auch Bilder und Details zu dem Grundstück und dem jeweiligen Baualter vorhanden sein.

  1. Was kostet mich als Verkäufer der Verkauf?

Der Verkäufer selbst muss bei seinem Verkauf ebenso etwas zahlen – das sind die Notarkosten als auch die Grundbuchgebühren, die anfallen. Etwaige Zusatzkosten, die in diesem Zusammenhang noch be- oder erst entstehen, sind natürlich auch nicht auf die Schultern des Käufers abzugeben. Möchte man fakultative Leistungen wie ein Gutachten angefertigt haben, ist auch das mit Kosten verbunden, die man selbst tragen muss, ebenso wie die des Energieausweises und die Wiederbeschaffung der Unterlagen.