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Eigentumswohnung verkaufen Berlin

 

Wohn- und Teileigentum in einem Mehrfamilienhaus ist in der ‚Mieterstadt‘ Berlin weniger verbreitet als in anderen deutschen Großstädten. Zwischen 2011 und 2014 ist die Wohneigentumsquote in der Hauptstadt von 14,9 auf 14,1 % gesunken, während bundesweit etwa 45 % der Bevölkerung Wohneigentum besitzen. Angesichts steigender Mieten und der anhaltenden Attraktivität der Hauptstadt wird es zunehmend beliebter, Eigentumswohnungen in Berlin zu kaufen. Besonders in begehrten Lagen wie in Charlottenburg-Wilmersdorf werden schon seit vielen Jahren Mietwohnungen in Eigentums- und Luxuswohnungen umgewandelt, im Ostteil der Stadt erst seit etwa 1992.

Eigentumswohnungen im Mehrfamilienhaus in Berlin verkaufen

Im Gegensatz zu den knappen Mietwohnungen war das Angebot für Eigentumswohnungen mit jeweils etwa 31.000 in den Jahren 2015 und 2016 vergleichsweise hoch. Hintergrund sind fertiggestellte Neubauten, die bei der Erstvermietung nicht der Mietpreisbremse unterliegen. Aber auch Wohnungseigentümer nutzten die gestiegenen Preise für einen gewinnträchtigen Verkauf. Die Zahl der verkauften Eigentumswohnungen gingen mit -7 % in Berlin 2016 leicht zurück, trotzdem stiegen die erzielten Umsätze um +7 % gegenüber 2015. Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern werden in Berlin überwiegend für den Eigenbedarf genutzt. Zu den Kaufkriterien zählen neben der Lage das Baualter, die Grundrissgestaltung und die Verfügbarkeit (frei/vermietet).

 

Eigentumswohnungen in Mitte fast auf dem Niveau von Dahlem

Die höchsten Durchschnittspreise erreichte 2016 Dahlem mit 4.950 €/m2. Der Bezirk Berlin-Mitte rangiert mit durchschnittlich 4.695 €/m2 auf Platz zwei. Im Topsegment stiegen die geforderten Quadratmeterpreise um +8,3 % auf einen Durchschnittswert von 7.534 €/m2. Der Gesamtberliner Durchschnittspreis für Eigentumswohnungen lag 2016 bei 3.204 €/m2 und einer Steigerung gegenüber 2015 von +12 %. Die mittlere Wohnfläche betrug dabei 73,38 m2. Im oberen Preissegment liegt Charlottenburg-Wilmersdorf mit 7.312 €/m2 und einer Steigerung von +18,4 % auf einer Höhe mit Premiumadressen in Berlin-Mitte. In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden 2016 mehr Eigentums- als Mietwohnungen angeboten. Die hochpreisigste Eigentumswohnung wurde 2016 für 12,8 Mio. € am Brandenburger Tor verkauft.

 

Eigentumswohnung im Neubau-Mehrfamilienhaus in Berlin verkaufen

Bei Erstverkäufen von Eigentumswohnungen in einem neu erstellten Mehrfamilienhaus in Berlin waren die Quadratmeterpreise ausstattungsbedingt höher als bei Bestandswohnungen. Je nach Lage reichten die Kaufpreise von 2.281 €/m2 in einfachen östlichen Wohnanlagen bis zu 7.568 €/m2 für sehr gute Citylagen.

 

Nur wenige Wohnungen im Plattenbau-Mehrfamilienhaus zu verkaufen

 

Eine Besonderheit auf dem Berliner Immobilienmarkt für Mehrfamilienhäuser sind die in Eigentum umgewandelten Ostberliner Plattenbau-Wohnungen der Baujahre 1960-1990. Trotz vielfach zentrumsnaher Lage zählen sie ausstattungs- und umfeldbedingt zu den einfachen- und mittleren Wohnlagen Berlins. 268 dieser Wohnungen wechselten 2016 für Quadratmeterpreise zwischen 570 und 3.028 €/m2 ihren Besitzer. Der Verkaufsrückgang um -11 % gegenüber dem Vorjahr zeigt auch hier ein Festhalten der Bewohner an günstigem Wohnraum auch in einfacher, oft zentrumsnaher Lage.

 

Lofts, Dachwohnungen und Luxusapartments in Berlin verkaufen

 

Im gehobenen Segment spielen bei den Berliner Eigentumswohnungen Lofts und Dachwohnungen eine kleine aber beliebte Rolle. Seit Mitte der 80er Jahre wurden sie in Wertberlin ausgebaut, ab den 90er Jahren auch in Ostberlin, mittlerweile werden Penthäuser bevorzugt in Citylagen nachgefragt und zu Luxuswohnungen in Berlin ausgebaut. Mit 82 Erstverkäufen und 261 Weiterverkäufen 2016 ist dieser hochpreisige Markt gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Während der Durchschnittspreis für Lofts und Dachwohnungen in Berlin bei den Weiterverkäufen mit 2.516 €/m2 leicht sank, stieg er bei den Erstverkäufen dieser Luxusapartments auf 4.849 €/m2. Auch hier übersteigt die Nachfrage das Angebot.

 

Eigentumswohnungen bleiben in Berlin vor allem für den Eigenbedarf gefragt

 

Angesichts anhaltend hoher Mieten und bei niedrigen Zinsen werden Eigentumswohnungen in Berlin für den Eigenbedarf immer beliebter. Das Angebot kann die Nachfrage kaum decken. Für Investoren spielen Eigentumswohnungen aufgrund zu weniger Neubauten eine geringere Rolle. Wenn neuer Wohnraum etwa durch Projektentwicklungen entsteht, setzen sie eher auf Mietwohnungen, da der Reiz des Berliner Immobilienmarktes in seiner Stabilität besteht. Das bedeutet, Investoren bevorzugen derzeit eher langfristige Mietwohnungen in Zinshäusern als einmalige Gewinne durch den Verkauf von Eigentumswohnungen.

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