• Deutsch
  • Русский
  • 中文 (中国)
  • English

Geschäftshaus verkaufen Berlin

 

Etwa zwei Drittel der Berliner Beschäftigten ist im Dienstleistungsbereich tätig. Knapp ein Drittel der 1,84 Mio. Beschäftigten Berliner arbeitet an einem Schreibtisch. Der Nettoflächenumsatz an den beinahe 21 Millionen m2 Büroflächen erreichte 2016 den Rekordwert von 880.000 m2, im Zentrum Berlins ist kaum noch ein freies Büro zu finden. In der Dienstleistungshauptstadt Berlin benötigen aber auch Regierungssitz, Medien, Kultur, Wissenschaft, IT-Branche, etablierte Unternehmen und Start-ups, der Tourismus und der Einzelhandel zunehmend mehr Platz.

 

Mietwachstum für Geschäftshaus in Berlin

 

Entsprechend steigen die Gewerbemieten besonders in zentralen Lagen. Im Ostteil von Berlin liegt der mittlere Büromietpreis bei 15,50 €/m2, in West-Berlin im Durchschnitt bei 33,50 €/m2. Spitzenlagen am Pariser Platz oder in Charlottenburg erreichen bis zu 40 €/m2. Die Mietpreise für Ladenflächen im Einzelhandel liegen bei durchschnittlich 70 €/m2, wobei es je nach Lage erhebliche Schwankungen gibt. Die höchsten Berliner Ladenmieten werden an der Tauentzienstraße mit über 320 €/m2 gezahlt. Für gewerbliche Lagerflächen schwanken die Mietpreise zwischen 2,50 und 6,50 €/m2 in Berlin.

Ein Geschäftshaus in Berlin kaufen

 

2015 wurden Gewerbeimmobilien in Berlin für eine Rekordsumme von 8 Mrd. € verkauft. Auch internationale Investoren sind in der deutschen Hauptstadt aktiv, denn gegenüber Londoner Spitzenwerten von 210 €/m2 für zentrale Lagen sind die Berliner Büromietpreise noch moderat. Der Preis für ein Wohn- und Geschäftshaus in Berlin lag 2005 noch etwa bei der 15-fachen der Jahresnettokaltmiete. Heute wird in zentralen Citylagen häufig mehr als das 30-fache dafür gezahlt. Besonders für ausländische Investoren ist das geringe Angebot problematischer als die Preise in Berlin. Selbst in B- und C-Lagen möchten immer weniger Eigentümer ihr Geschäftshaus in Berlin verkaufen.

 

 

Immer seltener ist ein Geschäftshaus in Berlin verkaufen

 

Der Verkauf von kombinierten Wohn- und Geschäftshäusern stagnierte 2016 mit 658 Verkäufen, meist überwiegt der Wohnanteil am Ertrag. Dennoch stieg der Umsatz um 5 % auf 2,91 Mrd. €, wobei der Flächenumsatz um -32 % sank. Bei den Büro- und Geschäftshäusern nahmen die 204 Verkaufsfälle 2016 gegenüber 2015 um -29 % ab. Der Umsatz sank mit 2,38 Mrd. € erheblich um -46 %, der Flächenumsatz ging um -39 % zurück. Die angebotene Zahl und Größe der Wohn- und Geschäftshäuser nimmt ab, sie werden im Durchschnitt kleiner, trotzdem steigen die Preise.

 

 

Bodenpreise steigen für ein zentrales Geschäftshaus in Berlin

 

2016 entstanden in Berlin weniger gewerbliche Neubauten, als benötigt. Die Verkäufe von Gewerbebauland danken um -9 % auf 111 Transaktionen. Dabei stieg der Umsatz um +69 % auf 249,3 Mio. €, mit 87,4 ha wurden sogar um 22 % größere Flächen umgesetzt. Für Gewerbebauland stiegen auch die Quadratmeterpreise erheblich. Die Bodenrichtwerte wurden 2017 im Innenstadtbereich zwischen +10 und +20 %, vereinzelt auch über +50 % erhöht. Mit 1.500 bis 1.700 €/m2 verdoppelten sich die gewerblichen Bodenrichtwerte 2017 an der Schöneberger Straße, am Moritzplatz und am Tempelhofer Ufer nahezu. Spitzenreiter waren 2017das Salzufer und die Franklinstraße und Salzufer mit Bodenrichtwerten von 1.800 €/m2.

 

 

Misch- und kerngebietstypische Nutzungen: selten ein zentrales Geschäftshaus in Berlin zu verkaufen

 

Die wenigen Verkäufe innerstädtischer Neubauten mit Misch- und kerngebietstypischer Nutzung gingen 2016 um -31 % auf 20 Kauffälle zurück. Der Flächenumsatz sank um -45 % auf 3,8 ha. Zugleich stieg der Umsatz für diese begehrten Standorte um +6 % auf 218,3 Mio. €. Die Bodenrichtwerte in den ohnehin hochpreisigen zentralen Lagen blieben mangels verfügbarer Baugrundstücke nahezu unverändert. Allerdings wurden die Bodenrichtwerte bei bisher niedrig eingestuften Standorten in Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg mitunter um über +50 % angehoben. Während die zentrale Lage am Pariser Platz 2017 mit zusätzlichen +20 % auf 60.000 €/m2 bewertet wurde, blieben die Bodenrichtwerte außerhalb des S-Bahn-Rings und ohne Touristenbezug weitgehend unverändert.

 

 

Geschäftshäuser auch in B- und C-Lagen attraktiv, aber weniger renditestark

 

Für Investoren bedeutet dies, das Berliner Geschäftshäuser mittlerweile auch in B- und C-Lagen als Renditeobjekte attraktiv und nicht leicht zu finden sind. Neubauten müssen jedoch durch die gestiegenen Bodenpreise genau kalkuliert werden, da Mietsteigerungen außerhalb des S-Bahn-Ringes nur moderat möglich erscheinen.

+49 (30) 8892786-10 MO - FR 09:00- 18:00 Haben Sie Fragen?