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Immobilienmakler Marzahn-Hellersdorf: Ein- oder Zweifamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnung verkaufen in Berlin-Hellersdorf

 

Marzahn-Hellersdorf ist ein Wohnbezirk im Osten Berlins mit etwa 262.000 Bewohnern, dessen Bevölkerungsdichte mit gut 42 Einwohnern/ha leicht über dem Durchschnitt der Hauptstadt liegt. Der Bezirk umfasst die Ortsteile Hellersdorf, Kaulsdorf, Mahlsdorf, Biesdorf und Marzahn. Aus den ehemals fünf kleinen Dörfern im Niederbarnim entstand Ende der 70er Jahre durch ein Hochhausneubaugebiet am Stadtrand von Ost-Berlin, dass durch den modernen Standard der Wohnungen sehr beliebt war und nach und nach erweitert wurde. Auch nach dem Mauerfall wuchs der Bezirk, 1997 wurde das Stadtzentrum Helle Mitte von Hellersdorf errichtet.

 

Ruhig, grün und günstig wohnen im Osten Berlins: Ihr Immobilienmakler für Berlin-Hellersdorf hilft

 

Im Norden reicht Marzahn-Hellersdorf bis Ahrensfelder Chaussee und Schönhauser Straße an Falkenberg. Westlich grenzt der Bezirk entlang der S-Bahn an Lichtenberg und erstreckt sich südwestlich bis Biesdorf-Süd. Im Süden reicht Marzahn-Hellerdorf bei Kaulsdorf bis an die Waldgebiete von Uhlenhorst und den grünen Stadtrand zu Brandenburg. Östlich erstreckt sich der Bezirk bis Dahlwitz-Hoppegarten und im Nordosten bis zur Kleingartenanlagen Dahlwitzer Straße. Im Nordosten umfließt Marzahn-Hellersdorf die Höhnower Siedlung und grenzt nördlich von Berliner Straße und Landsberger Chaussee an die ländlichen Gebiete von Eiche-Süd.

Plattenbauten und Einfamilienhäuser ziehen Familien an

 

Während die Ortsteile Marzahn und Hellersdorf für Ihre Hochhäuser in Plattenbauweise bekannt sind, überwiegt um sie herum und in den übrigen Ortsteilen im Süden des Bezirks offener Siedlungsbau von Ein- und Zweifamilienhäusern im Grünen. Der Bezirk wird durch die Fernbahn und die Magistrale Alt-Kaulsdorf/B1 in west-östliche Richtung durchzogen. Zahlreiche Grünanlagen wie der Wiesenpark, die Gärten der Welt oder die Kaulsdorfer Seen bieten vielseitige Naherholung, die Stadtgrenze zum ländlichen Brandenburg gibt dem lebendigen Randbezirk dennoch einen ruhigen und familienfreundlichen Charakter.

 

Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser in Marzahn-Hellersdorf verkaufen

 

Wurde Marzahn-Hellersdorf zunächst vom Berliner Immobilienboom etwas vernachlässigt, legte die Attraktivität in den letzten Jahren nicht zuletzt durch die moderaten Preise umso mehr zu. 2017 stiegen die Bodenrichtwerte für offene Bauweise in Marzahn-Hellersdorf um +20 bis 30 % von 150 bis 260 €/m2. Das ist berlinweit immer noch der niedrigste Wert für Bauland von Ein- und Zweifamilienhäusern. In geschlossener Bauweise von Mehrfamilienhäusern stiegen die Bodenrichtwerte auf 280 bis 350 €/m2 um etwa +30 %. Mit 306 Kauffällen oder 21 % aller verkauften unbebauten Grundstücke lag Marzahn-Hellersdorf 2016 auf Platz 1 unter den 12 Berliner Bezirken.

 

Zahlreiche Neubauten und Projektentwicklungen in Marzahn-Hellersdorf

 

In Marzahn wurden 2016 45 neue Wohnungen, in Hellersdorf 116 neue Wohneinheiten erstellt. Hinzu kamen lediglich 5 Mietwohnungen in Marzahn und 18 in Hellersdorf, die in Eigentumswohnungen umgewandelt wurden. Allerdings sind für die Zukunft 2.034 neue Wohnungen in 10 Projekten in Marzahn-Hellersdorf geplant. Neben kommunalen Investoren entdecken auch zunehmend private Investoren Marzahn-Hellersdorf, etwa bei einem Bauprojekt von 140 hochwertigen Mietwohnungen in Mahlsdorf.

 

Ein- oder Zweifamilienhaus in Marzahn-Hellersdorf verkaufen

 

Ein- und Zweifamilienhäuser kosteten im Ortsteil Marzahn 2016 durchschnittlich 2.522 €/m2 bei einer Spanne von 1.678 bis 3.489 €/m2. Der Ortsteil Hellersdorf lag mit einem Mittelwert von 2.450 €/m2 bei einer Spanne von 1.701 bis 3.299 €/m2 leicht darunter. Die Zahl der verkauften Häuser ging mit 54 Kauffällen in Marzahn um -10 % zurück, wobei die Preise um durchschnittlich +6 % stiegen. Im Ortsteil Hellersdorf wurden 2016 mit 123 Kauffällen -8 % weniger Ein- und Zweifamilienhäuser verkauft, wobei die Preise um gut +9% stiegen. Künftig ist allerdings mit einer deutlichen Preissteigerung dieser Ein- und Zweifamilienhäuser zu rechnen, da sie im Vergleich zu anderen Wohnquartieren für freistehende Häuser im Süden und Südwesten Berlins noch günstig sind und weiteres Bauland in der Hauptstadt endlich ist.

 

Mehrfamilienhaus, Mietshaus oder Zinshaus in Marzahn-Hellersdorf verkaufen

 

Mehrfamilienhäuser wurden in Marzahn-Hellersdorf 2016 in 35 Fällen zu durchschnittlich 1.813 €/m2 bei einer Spanne von 1.153 bis 2.650 €/m2 angeboten. Die Steigerung von +5,4 % liegt deutlich unter dem Berliner Durchschnitt von +15,7 %, die Quadratmeterpreise für Mehrfamilienhäuser in Marzahn-Hellersdorf sind die niedrigsten unter den 12 Berliner Bezirken. Wer nach Marzahn zieht, sucht meist entweder eine günstige Wohnung oder ein Einfamilienhaus für die Familie. Doch auch kleinere Mehrfamilienhäuser sind etwa am Hultschiner Damm entstanden. Für Investoren bieten solche Mietshäuser noch manches Entwicklungspotential in dem aufstrebenden Bezirk.

 

Eigentumswohnung in Marzahn-Hellersdorf verkaufen

 

Deutlich gestiegen sind dagegen die Käufe von Eigentumswohnungen in Marzahn und Hellersdorf 2016. Mit 150 Verkäufen verzeichnete Marzahn eine Steigerung von +79 % gegenüber dem Vorjahr, in Hellersdorf wurden mit 130 Kauffällen +60 % mehr Eigentumswohnungen verkauft. In Marzahn stieg der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung um satte +64 % auf 2.714 €/m2 bei einer Spanne zwischen 1.705 und 3.554 €/m2. In Hellersdorf lag der Durchschnittspreis für eine Eigentumswohnung 2016 mit 1.897 €/m2 bei einer Spanne von 766 und 3.139 €/m2 um +35 % über dem Vorjahreswert. In diesen Zahlen spiegelt sich zum einen die Gentrifizierung: zahlreiche Berliner ziehen durch steigende Preise im Innenstadtbereich in günstigere Wohnungen an den Stadtrand. Zum anderen hat Marzahn-Hellersdorf durch umfangreiche Sanierungen und Modernisierungen sein Image als Plattenbausiedlung in das eines grünen familienfreundlichen Wohnquartiers gewandelt.

 

Mieten in Mehrfamilienhäusern oder Zinshäusern in Marzahn-Hellersdorf steigen deutlich

 

Bei den Mietwohnungen in Mehrfamilienhäusern nimmt Marzahn-Hellersdorf nach Neukölln berlinweit mit +10,2 % einen Spitzenwert bei Mieterhöhungen für relativ kleine Wohnungen ein. Mit durchschnittlich 6,70 €/m2 lagen die Angebotsmieten bei einer Spanne von 5,20 und 10 €/m2 in Marzahn-Hellersdorf 2016 zwar deutlich unter dem Berliner Durchschnitt von 9 €/m2 bei +5,2 % Steigerung, doch das Mietniveau zieht auch am Berliner Stadtrand an, obwohl der Bezirk bisher noch die niedrigsten Mieten Berlins besitzt. Die höchsten Angebotsmieten mit durchschnittlich 8,56 €/m2 im Umfeld des Gartenschaugeländes von Kaulsdorf verlangt. Die niedrigste Durchschnittsmiete wird mit 6,91 €/m2 rund um den Dorfkern von Marzahn-Mitte verlangt, wo Plattenbau mit mäßiger Verkehrsanbindung zusammentrifft. Angebotsmieten unter 6 €/m2 finden sich noch in Kaulsdorf-Nord, dass zur Großsiedlung Hellersdorf zählt. Im Norden des Bezirks um den Cottbusser Platz von Ahrensfelde liegen die Angebotsmieten sogar nur um 5,07 €/m2.

 

Hohe Entwicklungspotentiale für Investoren in Marzahn-Hellersdorf

 

Als Bezirk mit den berlinweit niedrigsten Mieten, den günstigsten Ein- und Zweifamilienhäusern und zunehmenden Neubauten hat Marzahn-Hellersdorf langfristig vielleicht das größte Entwicklungspotential aller 12 Berliner Bezirke, wenn die Attraktivität der Hauptstadt über die nächsten Jahre anhält. Die grüne Vorstadt ist mittlerweile aus dem Dornröschenschlaf erwacht und erfreut sich wachsender Beliebtheit bei Familien und weniger Wohlhabenden.

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