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Immobilienmakler Berlin Neukölln: Mehrfamilienhaus, Zinshaus oder Eigentumswohnung in Berlin Neukölln verkaufen 

 

Der Ortsteil Neukölln ist der nördliche Teil des Berliner Bezirks Neukölln, zu dem auch die Ortsteile Britz, Buckow, Gropiusstadt und Rudow am Südrand der Hauptstadt gehören. Mit gut 167.000 Bewohnern ist Neukölln, das bis 1912 Rixdorf hieß, mit 143 Einwohnern/ha einer die am dichtesten besiedelte Stadtteile Berlins.

 

Bunter Stadtteil mit charmanten Kiezen, Wasser und Grünanlangen

 

Der ehemalige Arbeiter- und Siedlungsstadtteil Neukölln reicht im Norden vom Landwehrkanal in südliche Richtung entlang des Kottbusser Damms bis zum Herrmannplatz, umfasst den weitläufigen Volkspark Hasenheide, Teile des Tempelhofer Feldes bis zur Stadtautobahn im Süden. Entlang des Britzer Verbindungskanals erstreckt sich Neukölln südöstlich bis zum Südlichen Heidekampgraben, der als Grünanlage nordöstlich bis zur Kiefholzstraße reicht. Begrenzt von Heidelberger- und Harzer Straße reicht Neukölln schließlich am beliebten Maybachufer wieder an den Landwehrkanal. Der Stadtteil wird in nord-südlicher Richtung von den zwei lebendigen Geschäftsstraßen Karl-Marx- und Hermannstraße sowie im Osten durch die Sonnenallee durchzogen.

Mietshaus oder Zinshaus in Berlin Neukölln verkaufen: Ihr Immobilienmakler für Berlin Neukölln hilft

 

Architektonisch ist der eng bebaute Stadtteil geprägt von Miets- und Mehrfamilienhäusern, oft mit mehreren Hinterhöfen, aus der Gründerzeit. Entlang der Wasserstraßen gibt es aber auch mondäne Altbauten, besonders im Norden Neuköllns wurden in den letzten Jahren zahlreiche Gewerbehöfe zu Lofts und Penthäusern umgestaltet und ein Großteil der Altbauten saniert. Der mitunter als sozialer ‚Problembezirk‘ apostrophierte Stadtteil erlebt derzeit durch finanzkräftige Investoren eine Aufwertung und Gentrifizierung, da sich Neukölln in zahlreichen Kiezen seine charmante Ursprünglichkeit bewahrt hat, die neben der zentrumsnahen Lage für viele Neuberliner attraktiv ist. Im Südosten Neuköllns befindet sich entlang der Grenzallee ein ausgedehntes Gewerbegebiet, das durch seine gute Anbindung an Stadtautobahn, Ober- und Unterhafen auch für Neuinvestoren interessant ist.

 

Kaum Bauland in Neukölln verkaufen

 

Die Bodenpreise für offene Bauweise sind im Bezirk Neukölln 2017 gegenüber dem Vorjahr um 20 % auf 200 bis 520 €/m2 gestiegen, vereinzelt auch mehr. Der Großteil dieses Baulandes befindet sich jedoch in den südlichen Ortsteilen des Bezirks, denn für freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser ist im Ortsteil Neukölln kaum Platz. In geschlossener Bauweise liegen die Bodenrichtwerte im Bezirk Neukölln 2017 mit 350 bis 500 €/m2 um etwa 28 % über denen des Vorjahrs, bei höheren Geschoßflächenzahlen haben sie sich 2017 mit 900 bis 1.800 €/m2 schon in einfachen Wohnlagen nahezu verdoppelt. Da Neubauten auf dem Tempelhofer Feld per Volksentscheid verhindert wurden, liegt das größte Baupotential des Ortsteils Neukölln auf dem ehemaligen Krankenhausgelände am Mariendorfer Weg. In 7 Projekten sollen im ‚Wohnpark St. Marien‘ 571 Wohnungen entstehen. Damit ist der bereits stark verdichtete Stadtteil das Berliner Schlusslicht bei Neubauten.

 

Ein- und Zweifamilienhäuser nur im südlichen Bezirk Neukölln zu kaufen oder verkaufen

 

Im Bezirk Neukölln wurden 2016 mit 154 Ein- und Zweifamilienhäusern etwa -17 % weniger Hauser als im Vorjahr verkauft. Die aber liegen fast alle in den südlichen Ortsteilen Britz, Rudow und Buckow. Der Durchschnittspreis lag mit 2.881 €/m2 und einer Spanne zwischen 1.716 und 4.043 €/m2 gut 20 % über dem des Vorjahrs. Damit zählt der Bezirk nach Reinickendorf und Steglitz zu den gefragtesten Lagen Berlins für Ein- und Zweifamilienhäuser.

 

Mehrfamilienhaus oder Zinshaus in Berlin Neukölln verkaufen

 

Auf dem Mehrfamilienhaus- und Zinshausmarkt im Bezirk Neukölln gab es 2016 62 Angebote. Mit durchschnittlich geforderten 2.184 €/m2 oder einer Spanne zwischen 1.163 und 3.135 €/m2 lagen sie um 12,5 % über den Vorjahrspreisen.

 

Zinshaus mit Eigentumswohnungen in Neukölln kaufen oder verkaufen

 

Beim Verkauf von Eigentumswohnungen ist Neukölln einer der wenigen Stadtteile Berlins, der 2016 mit 911 Kauffällen noch einen leichten Zuwachs erlebte. Mit durchschnittlich 2.450 €/m2 stiegen die Kaufpreise gegenüber 2015 um etwa 23 % auf eine Spanne zwischen 1.206 und 3.811 €/m2. 211 neue Wohnungen wurden 2016 im Bezirk Neukölln fertiggestellt, allerdings wurden 1.448 Mietwohnungen im gleichen Jahr in Eigentumswohnungen umgewandelt. Nach Friedrichshain ist dies berlinweit zwar der höchste Wert für neues Wohneigentum, was die wachsende Attraktivität von Neukölln unterstreicht.

 

Berlinweit höchste Mietsteigerungen in Neukölln

 

Mit einem Zuwachs von +17,1 % erreichte Neukölln 2016 die berlinweit höchste Mietsteigerung. Mit durchschnittlich 9,47 €/m2 bei einer Spanne zwischen 5,91 und 13,67 €/m2 gab es 2016 im Bezirk Neukölln 3.485 angebotene Mietwohnungen. Die höchsten Mietanstiege erlebten die Altbauquartiere innerhalb des S-Bahn-Rings. In jüngeren und grüneren Wohnquartieren außerhalb des Rings stiegen die Mieten moderater. Die höchsten Mietsteigerungen in Neukölln erlebte 2016 das Gründerzeitviertel um den Richardplatz mit 32,4 %. Einen deutlichen Mietanstieg mit 24,1 % erlebte auch das Gebiet zwischen Hermannplatz und Silbersteinstraße auf durchschnittlich 16 €/m2 im oberen Segment.

 

Toplagen und günstige Mieten in Mietshäusern in Neukölln

 

Die nördliche Sonnenallee legte 2016 von vergleichsweise hohem Mietniveau nochmal 10 % zu, an der Schillerpromenade am Tempelhofer Feld stiegen die Angebotsmieten um 20,4 %. Die geringen Wohnungsgrößen von durchschnittlich 61 m2 machen diese Wohnungen bei mittlerer Kaufkraft der Anwohner gerade noch bezahlbar. Das Maybachufer als Topquartier der vergangenen Jahre stieg 2016 bei den Angebotsmieten nur um 5,2 %, allerdings liegen die Mieten hier im Topsegment bereits bei durchschnittlich 14 €/m2. Die günstigsten Mieten Neuköllns finden sich ab 5,83 €/m2 um die Sozialbauten der Rollbergstraße.

 

Mehrfamilienhaus als Zinshaus in Neukölln sicheres Investment

 

Da die Attraktivität Neuköllns durch Kiezstruktur, Altbauten und multikulturelles Leben ungebrochen bei Neuberlinern ist, wird die Gentrifizierung voranschreiten. Für Investoren in ein Mehrfamilienhaus oder ein Zinshaus bedeutet dies, dass auch die letzten günstigeren Ecken Neuköllns gefragt sind und ein Mietshaus in Neukölln eine langfristig sichere Kapitalanlage ist.

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