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Immobilienmakler Berlin Pankow: Zinshaus, Mehrfamilienhaus, Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung in Berlin Pankow verkaufen

 

Pankow ist ein Berliner Bezirk, der sich vom Zentrum nordöstlich bis an den Stadtrand zu Brandenburg erstreckt. Er umfasst 13 Ortsteile mit etwa 395.000 Bewohnern und weist auf 103 km2 eine Bevölkerungsdichte von gut 38 Einwohner/ha auf. Damit ist Pankow der bevölkerungsreichste und zweitgrößte der 12 Berliner Bezirke.

 

Ein grüner Bezirk zwischen Zentrum und ländlichem Brandenburg

 

Im Süden grenzt Pankow mit dem Ortsteil Prenzlauer Berg an Mitte, zieht sich westlich vom Kollwitzkiez entlang des ehemaligen Mauerstreifens an der S-Bahn nach Norden. Auf die Ortsteile Pankow, Schönholz und Niederschönhausen folgt an der Westspitze Wilhelmsruh, weiter nordwestlich folgen Rosenthal und Blankenfelde. Im Tegeler Fließtal an der Grenze zum brandenburgischen Mönchsmühle hat Pankow bereits ländliche Strukturen, auch nordöstlich um den Ortsteil Buch prägen Felder und Grünflächen den Randbezirk. Im Nordosten grenzt der Bezirk südlich des Schlossparks Buch mit Mehrfamiliensiedlungen an Zepernick und Röntgental in Brandenburg. Der Osten ist von Ein- und Zweifamilienhaussiedlungen in Karow, Französisch-Buchholz, Blankenburg und Malchow geprägt. Südöstlich hat der Bezirk Pankow um Weißensee mit Gewerbegebieten und Siedlungsbau wieder städtischen Charakter. Um den Volkspark Prenzlauer Berg an der Südostecke verbindet sich urbane Mischarchitektur von Ein- Und Zweifamilienhäusern im Grünen mit Gewerbe, Hochhäusern an der Landsberger Allee und Altbau-Mietshäusern im Bötzowviertel.

 

Charmante Altbauten, moderne Neubauten und familienfreundliche Eigenheime am Stadtrand: Ihr Immobilienmakler für Berlin Pankow hilft

 

So unterschiedlich die Ortsteile von Pankow, so vielseitig ist auch seine Architektur. In den Ortsteilen Prenzlauer Berg und dem Süden von Pankow gilt der Bezirk als lebendiges großstädtisches Wohnquartier mit einem hohen Altbaubestand, der ihm einen charmanten Charakter verleiht. Die nördlicheren Ortsteile sind eher familienfreundliche, ruhige Wohngegenden mit Mehrfamilienhäusern, Siedlungsbau und Ein- oder Zweifamilienhäusern in Grünen. Im Gegensatz zu den verdichteten Wohngebieten Westberlins zeigt sich hier, wie die Stadt im Nordosten während der Berliner Mauer langsam in die ländliche Fläche wuchs und noch heute wächst. Mit 1.832 ha verfügt Pankow derzeit noch über die größten Landwirtschaftsflächen Berlins. Nach wie vor birgt der nördliche Stadtrand ein großes Potential für Immobilien in Pankow, wobei die Attraktivität mit der wachsenden Entfernung zum Zentrum nachlässt.

Bodenpreise in Pankow steigen auch am Stadtrand

 

Die Bodenrichtwerte für offene Bauweise im Bezirk Pankow sind 2017 um durchschnittlich +20 % auf 130 bis 600 €/m2 gestiegen, wobei Rosenthal und Französisch-Buchholz sogar Zuwächse um +30 und um +40 % erlebten. In geschlossener Bauweise für Mehrfamilienhäuser stiegen die Bodenpreise sogar bis zu +100 % auf Werte zwischen 280 und 1.400 €/m2. Bei mehrgeschossigen Mehrfamilienhäusern stiegen die Bodenrichtwerte auf bis zu 4.000 €/m2 in guten Lagen um +67 %. Mit 15 % der unbebauten Grundstücksverkäufe lag Pankow 2016 nach Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick an 3. Stelle der 12 Berliner Bezirke, mit einer absoluten Fläche von verkauften 87 ha auf Platz 1.

 

Bisher mehr Neubauten in Pankow geplant als gebaut

 

Im Ortsteil Pankow wurden 181 neue Wohnungen 2016 erstellt, allerdings wurden 304 Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt. In Weißensee liegt das Verhältnis von Neubauten zu Umwandlungen bei 273 zu 253, im Prenzlauer Berg bei 221 zu 942. Mit der Attraktivität der Wohnlage steigt auch der Umfang des Eigentums, wobei Mietwohnungen nur in geringer Zahl neu gebaut werden. Weitere 1.789 Wohnungen sind in 28 Projektentwicklungen im Bezirk Pankow geplant, davon 8 Projekte mit Mietwohnungen, von denen das größte mit 351 Wohnungen an der Mendelstraße von der GESOBAU errichtet wird.

 

Ein- und Zweifamilienhäuser in Berlin Pankow verkaufen

 

Die Verkäufe von Ein- und Zweifamilienhäusern stiegen 2016 im Ortsteil Pankow um +15 % auf 104 Kauffälle, in Weißensee um +36 % auf 60, während im Prenzlauer Berg nur 2 Einfamilienhäuser verkauft wurden. Die Durchschnittspreise stiegen im Ortsteil Pankow um +4 % auf 2.663 €/m2 bei einer Spanne von 1.937 und 3.439 €/m2 während sie in Weißensee um +23 % auf 2.537 €/m2 bei einer Spanne von 1.389 und 3.843 €/m2 aufholten.

 

Mehrfamilienhäuser in Pankow verkaufen

 

88 Mehrfamilienhäuser wurden 2016 im Bezirk Pankow zum Kauf angeboten. Mit Durchschnittspreisen von 2.338 €/m2 bei einer Spanne von 1.428 bis 4.087 €/m2 lagen die Preissteigerungen mit +16,7 % leicht über dem Berliner Durchschnitt von +15,7 %. Preislich rangiert Pankow damit bei Miets- und Zinshäusern auf Rang 4 nach Charlottenburg-Wilmersdorf, Steglitz-Zehlendorf und Friedrichshain-Kreuzberg über dem Berliner Durchschnitt.

 

Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern in Pankow kaufen

 

Der Verkauf von Eigentumswohnungen 2016 ging im Ortsteil Pankow mit 495 Verkäufen deutlich um -21 % zurück. Bei einem Durchschnittspreis von 2.431 €/m2 und einer Spanne zwischen 1.324 und 3.842 €/m2 fielen die Preise sogar um fast -5 %. In Weißensee wurden mit 275 Eigentumswohnungen 2016 fast so viele wie im Vorjahr verkauft. Bei durchschnittlich 2.431 €/m2 und einer Spanne von 1.502 bis 4.320 €/m2 stieg das Preisniveau um fast +5 %. Im beliebten Prenzlauer Berg wurden 2016 mit 1.151 Eigentumswohnungen +14 % mehr als im Vorjahr verkauft. Mit durchschnittlich 3.358 €/m2 bei einer Spanne von 1.822 bis 5.121 €/m2 stiegen die Preise um +15 %. Dies zeigt zum einen die ungebrochene Attraktivität des zentrumsnahen Szenestadtteils Prenzlauer Berg, zum anderen wächst das Interesse auch an den entfernteren und günstigeren Stadtteilen. Insgesamt wurden 2016 im Bezirk Pankow 465 bebaute Grundstücke mit 3.198 Eigentumswohnungen oder Wohneigentum an Häusern verkauft. Bei einem Anteil von 13 % wurden in keinem Berliner Bezirk mehr bebaute Grundstücke verkauft.

 

Mietwohnungen in Zinshäusern von Pankow 

 

Die Angebotsmieten im Bezirk Pankow sind 2016 mit +6,1 % leicht über dem Berliner Durchschnitt auf 9,57 €/m2 im Mittelwert gestiegen. Da es in dem großen Bezirk jedoch sehr vielschichtige Wohnlagen gibt, liegen die Mittelwerte im unteren Segment bei 6,36 €/m2, während sie im oberen Segment vor allem im urbanen Prenzlauer Berg 14,48 €/m2 erreichen. Hohe Mieten werden mit 12,50 €/m2 zwischen Prenzlauer Allee und Kollwitzstraße verlangt, etwas günstiger ist mit durchschnittlich 11,44 €/m2 der beliebte Helmholtzplatz. Günstige Mieten von 5,54 €/m2 werden in einfachen Lagen um die Danziger Straße verlangt, außerhalb des S-Bahn-Rings in Plattenbauten und Mietshäusern der Zwischenkriegszeit. Eher im Mittelfeld liegen freistehende Mietshäuser in den nördlichen Ortsteilen von Pankow. Hier werden künftig deutliche Mitsteigerungen erwartet. Günstig sind derzeit noch Rosenthal mit Angebotsmieten unter 9 €/m2 oder Karow und Buch mit 7,30 €/m2 am grünen Stadtrand.

 

Pankow bietet noch Potentiale für Investoren 

 

Pankow bleibt für Investoren ein attraktiver Bezirk, entweder für ein Zinshaus, Mehrfamilienhaus oder Eigentumswohnungen in Zentrumsnähe, die in den nächsten Jahren keinen Leerstand fürchten müssen. Nicht minder interessant sind aber auch Ein- und Zweifamilienhäuser oder Projektentwicklungen in zentrumsferneren Ortsteilen. Hier sind die Renditepotentiale noch größer allerdings mit abnehmender Zentrumsnähe auch die Auslastungsrisiken.

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