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Mehrfamilienhaus verkaufen Berlin

 

Mehrfamilienhäuser sind in Berlin die überwiegende Bebauungsform. Doch anders als in sonstigen urbanen Zentren in Deutschland werden Mehrfamilienhäuser in Berlin zu etwa 90 % für Mietwohnungen in Zinshäusern genutzt, während bundesweit etwa 45 % der Bevölkerung Wohneigentum besitzt. Der Trend zu Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern nimmt zwar angesichts steigender Mieten auch in Berlin zu und immer mehr Mietwohnungen werden in Mehrfamilienhäusern zu Eigentumswohnungen umgewandelt, doch ein Mehrfamilienhaus in Berlin wird auch die nächsten Jahrzehnte überwiegend ein Zinshaus mit Mitwohnungen bleiben.

 

Mehrfamilienhäuser in Berlin sind nur kleiner Teil der Neubauten

 

Der Anteil an Eigentumswohnungen bei Neubauten erreicht 2016 fast den Wert der neuen Mietwohnungen, weil das Käuferpotential vorhanden ist. Für Investoren versprechen Eigentumswohnungen in Mehrfamilienhäusern schnellere Erträge, doch der stabile Immobilienmarkt von Berlin ist gerade für längerfristige Investitionen interessant. Allerdings beanspruchen Mehrfamilienhäuser bei insgesamt 32.240 neugebauten Wohnungen mit 13 % für Geschosswohnungsbau nur einen kleinen Teil der verkauften unbebauten Grundstücke. 57 % der Baugrundstücke stand für den individuellen Wohnungsbau von Ein- und Zweifamilienhäusern zur Verfügung. Nur wenige Investoren bauen ein Mehrfamilienhaus in Berlin, um es anschließend zu verkaufen. Größere Wohnungszahlen werden mit Wohnanlagen erzielt.

Unbebaute Grundstücke werden vor allem für Einfamilienhäuser genutzt

 

Die Gesamtverkäufe unbebauter Grundstücke in Berlin nahm 2016 gegenüber dem Vorjahr um 9 % ab, da immer weniger Bauland in Innenstadtlage zur Verfügung steht. Gleichzeitig stiegen aber die Erlöse für die 1.528 Verkaufsfälle um 7 %, obwohl -13 % weniger Fläche als im Vorjahr verkauft wurde. Wer in Berlin noch ein Baugrundstück in zentraler Lage besitzt, wartet vielfach mit dem Verkauf ab und spekuliert auf weiter steigende Preise. Um etwa 345 % stiegen die Berliner Bodenpreise in den vergangenen fünf Jahren, die Verkaufspreise für Neubauwohnungen stiegen im gleichen Zeitraum ‚nur‘ um rund 60 %.
Durch die anhaltend hohe Nachfrage von Berliner Baugrundstücken auch für Ein- und Zweifamilienhäuser, Geschosswohnungen in einem Mehrfamilienhaus und Gewerbebauland wurden 2017 die Bodenrichtwerte erneut um durchschnittlich 20 % angehoben, in Innenstadtlagen auch um über 60 %.

 

Mehrfamilienhaus in Berlin verkaufen: Bebaute Grundstücke in Wohn- oder Teileigentum

 

Die angebotenen Preise für bebaute Grundstücke in Wohn- oder Teileigentum stiegen 2015 gegenüber dem Vorjahr um durchschnittlich 20 %. 2016 stieg der Umsatz mit gut 6 Mrd. € bei 26.683 Kauffällen um 4% gegenüber 2015. Doch die Angebote werden seltener und teurer. Dabei spielt Teileigentum bei einem Mehrfamilienhaus in Berlin wie unausgebauter Dachraum, Keller, Gewerberäume oder Garagen hinter den Eigentumswohnungen eine untergeordnete Rolle. Gegenüber dem Gesamtumsatz bebauter Grundstücke einschließlich Gewerbe, Einfamilienhäusern und sonstigen Nutzungen, der gegenüber 2015 um -18 % auf 9,092 Mrd. € zurückging und mit 603,2 ha -19 % weniger Fläche beanspruchte bedeutet dies, dass Wohneigentum bei rückläufiger Flächenbebauung überdurchschnittlich boomt.

 

 

Nicht oft ist ein Mehrfamilienhaus in Berlin zu verkaufen

 

2016 wurden im mondänen Charlottenburg-Wilmersdorf mit 116 Immobilien die meisten Mehrfamilienhäuser angeboten. Berlin-Mitte, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Pankow folgen bei den meisten Angeboten, ein Mehrfamilienhaus in Berlin zu verkaufen. Mit nur 944 Mehrfamilienhäusern kamen 2016 in Berlin ähnlich wenige Immobilien auf den Markt wie 2015. Die Preisforderungen stiegen durchschnittlich um +15,7 %/m2. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für reine Mietwohnhäuser lag 2016 in Berlin bei 2.317 €/m2 Wohn- und Nutzfläche. Für Wohn- und Geschäftshäuser stieg der Quadratmeterpreis mit durchschnittlich 2.442 €/m2 um 20% bei einem Verkaufsumfang von 2,77 Mrd. €.

 

Ein Mehrfamilienhaus ist in Berlin im gesamten Stadtgebiet gefragt

 

Beachtlich sind die hohen durchschnittlichen Preissteigerungen 2016 für Mehrfamilienhäuser in den B- und C-Lagen wie Reinickendorf (+28,8 %) Spandau (+26,9 %) oder Lichtenberg (+25,5 %) gegenüber einem nur leichten Zuwachs von +4,4 % in Berlin-Mitte. Sie zeigen die hohe Nachfrage, Aufholeffekte in Zentrumsnähe und ein Ausweichen der Käufer in weniger zentrale Quartiere. Investoren kaufen Mehrfamilienhäuser mittlerweile im ganzen Stadtgebiet. Das ist nicht nur Folge des mangelnden Angebots in Citylagen, es dokumentiert auch langfristiges Vertrauen in den gesamten Berliner Immobilienmarkt nicht nur bei Filetgrundstücken.

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