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Wohnhaus in Berlin verkaufen

 

Ein- oder Zweifamilienhäuser erlebten 2016 einen Umsatzrückgang von -18 % oder von -19 % an verkaufter Fläche. Mit 2.830 Ein- und Zweifamilienhausgrundstücken und 4.513 Ein- und Zweifamilienhäusern wurden jeweils -8 % weniger Wohnhäuser gegenüber 2015 in Berlin verkauft. Der Durchschnittspreis von 2.521 €/m2 Geschossfläche stieg allerdings um +12 %, Spitzenpreise wurden im Grunewald mit 7.074 €/m2 erreicht. Mit durchschnittliche 170 m2 Wohn- und Nutzfläche blieb die Größe der Häuser in etwa gleich. Freistehende Wohnhäuser in Berlin nehmen unverändert zu 2015 einen Umsatzanteil von 55 % gegenüber 19 % Doppelhäusern und 26 % Reihenhäusern ein. Ein Wohnhaus in Berlin möchten viele Menschen kaufen, aber manche Käufer stoßen mit den steigenden Preisen an ihre Grenzen.

 

Wohnhaus in Berlin mit wachsendem Ertrag verkaufen

 

2016 lag der Durchschnittspreis für ein freistehendes Ein- oder Zweifamilienhaus in Berlin bei 454.000 €, was fast +12 % über dem Vorjahreswert liegt. Der Durchschnittskaufpreis bei Doppelhäusern erreichte 2016 mit 403.000 € eine Steigerung von +8 %. Der Preis für ein Reihenhausgrundstück erhöhte sich um durchschnittlich +13 % auf 382.000 €. Lage, Alter und die wertrelevante Geschossfläche spielen dabei eine zentrale Rolle. Es ist lukrativ, ein Wohnhaus in Berlin zu verkaufen, manche Besitzer spekulieren wie bei Bauland jedoch auf noch höhere Preise in der Zukunft.

Townhäuser: die neuen Wohnhäuser in zentraler Lage in Berlin kaufen

 

 

Ein neuerer Trend der Einfamilienhausbebauung sind Townhäuser, mehrgeschossige Wohneinheiten auf häufig kleinen innerstädtischen Grundstücken, die durch hochwertige Ausstattung und individuelle Formen den persönlichen Charakter eines Einfamilienhauses vermitteln. Durch zentrale Lage und gehobene Ausstattung erreichten Townhäuser 2016 einen Durchschnittspreis von 1.590.000 €, allerdings wurden nur 9 Townhäuser verkauft. Die Quadratmeterpreise für Townhäuser in Berlin reichten 2016 von 2.160 bis 10.120 €/m2.

 

Villen und Landhäuser: ein anspruchsvolles Wohnhaus in Berlin kaufen

 

Villen und Landhäuser sind ein weiteres schmales Wohnsegment mit 22 Kauffällen 2016. Solche Anwesen wurden meist vor 1925 in guten Wohnlagen wie Zehlendorf, Dahlem, Grunewald, Westend und Frohnau errichtet. 2016 lag der Durchschnittspreis für Villen in guter Lage bei ca. 1,5 Mio. €, in sehr guter Lage bei etwa 3,2 Mio. €. Das entspricht durchschnittlichen Quadratmeterpreisen von 3.627 bzw. 5.860 €/m2. Da diese Wohnhäuser in Berlin individuell sind und nur selten angeboten werden, sind weitere Preissteigerungen zu erwarten.

 

 

Wohnhausneubau – offene Bauweise in Berliner Randbezirken zu verkaufen

 

Mit 865 Verkäufen ging der individuellen Wohnhausneubau in offener Bauweise 2016 gegenüber 972 im Vorjahr um -11 % zurück. Der Umsatz mit neuen Privathäusern sank um -6 % auf 216,6 Mio. €, der Flächenumsatz sogar um -27 %. Die Berliner Privatneubauten von Wohnhäusern werden kleiner, dennoch steigen die Kaufpreise, denn die 2017 erhöhten Bodenrichtwerte steigern die Grundstückspreise. In beliebten Stadtrandgebieten wie Adlershof, Französisch Buchholz, Kaulsdorf, Kladow, Lichtenrade, Niederschönhausen, Schmöckwitz, Wartenberg und Zehlendorf stiegen die Bodenrichtwerte um etwa 40 %, in Gatow sogar um ca. 50 %. Selbst in sehr guten Wohnlagen mit hohen Bodenpreisen wie Dahlem, Grunewald oder Schmargendorf stiegen die Bodenrichtwerte 2017 nochmal um bis zu 15 %. Die höchsten Bodenrichtwerte von 2.100 €/m2 wurden in Dahlem erreicht. Künftig wird es teurer, ein Neubauwohnhaus in Berlin zu kaufen.

 

Berliner Bauland deutlich hochpreisiger als im Umland

 

In ganz Berlin wird Bauland für Ein- und Zweifamilienhäuser gesucht. Bebaute Einfamilienhausgrundstücke werden kernsaniert oder nach Abriss der Altbebauung neu entwickelt. Baugrundstücke für Einfamilienhäuser in direkter Wasserlage erzielen Höchstpreise, doch nur selten möchte jemand Bauland oder sein Wohnhaus in Top-Lage in Berlin verkaufen.
Die durchschnittlichen Bodenrichtwerte für offenes Bauen in Berlin sind mit etwa 290 €/m2 fast doppelt so hoch, wie die durchschnittlichen Bodenrichtwerte für einfache Wohnlagen im ‚Speckgürtel‘ des direkten Berliner Umlands. Noch größer sind die Unterschiede bei mittleren, guten und sehr guten Wohnlagen. Während im Umland auch in sehr guten Lagen Bodenrichtwerte von 400 €/m2 kaum erreicht werden, überschreiten Berliner Wohnbaugrundstücke in bester Lage auch die 2.000 €/m2. Entsprechend hochpreisiger sind Neubau-Wohnhäuser in Berlin.

 

Wohngebiete – wenige Wohnhäuser in geschlossener Bauweise zu verkaufen

 

199 mal wurde 2016 Bauland in geschlossenen Neubauwohngebieten verkauft. Dies ist ein Rückgang um -12 % gegenüber dem Vorjahr, der Geldumsatz sank auf 394,9 Mio. € um -13 %, der Flächenumsatz sogar um -24 % auf 37,1 ha. Wie beim Wohnhausbau in offenen Lagen liegt der Rückgang in Neubaugebieten nicht an mangelndem Interesse, sondern an hohen Grundstückspreisen und der geringen Verfügbarkeit von Bauland auch außerhalb des S-Bahn-Rings. Deshalb ist die Bebauung mit Wohnhäusern in Berlin besonders im zentralen Bereich umso hochwertiger und umso häufiger verdichtet, je hochpreisiger das zugrundeliegende Bauland ist. Die Bodenrichtwerte für hochverdichtete Innenstadtlagen wurden 2017 in geschlossener Bauweise teils über +60 % erhöht. In Berlin-Lichtenberg erreichen sie in guter Wohnlage etwa 500 €/m2 liegen, in Mitte dagegen bis zu 8.000 €/m2. Daher ist es nicht nur teurer, mangels Angeboten ist es nur selten möglich, ein Wohnhaus in Berlin-Mitte zu kaufen.

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